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ZWISCHEN
LUST UND LAST_
FÜNF FRAUEN UND IHRE FILME
Auf die Frage nach einem Interview antwortete uns die Regisseurin
Helke Sander, sie wolle nicht über alte Zeiten reden. Auch
wir wollten nicht das hören, was schon oft gesagt wurde, weder
von Ula Stöckl, Jutta Brückner, Helga Reidemeister, der
Autorin Regine Kühn noch von Helke Sander. Deshalb haben wir
nachgefragt, was es mit der Skepsis gegenüber der Vergangenheit
auf sich hat. Uns interessierten die Ideale und das Selbstverständnis
der Regisseurinnen: Ist Filmemachen ein Traumberuf? Aber auch Erfolg
und Misserfolg: Um welchen Preis sind sie den – oft steinigen
– Weg gegangen? Warum sind so wenige Frauen im Filmgeschäft
erfolgreich?
Weil wir auch nicht das filmen wollten, was schon überall zu
sehen ist, arbeitet ZWISCHEN LUST UND LAST mit Diaprojektionen. Stills
aus den "Klassikern" wie HUNGERJAHRE, REDUPERS, VON WEGEN
SCHICKSAL wurden während des Gesprächs eingespielt. Dadurch
gelang es, die Regisseurinnen in ihren eigenen Filmbildern erlebbar
zu machen und gleichzeitig eine außergewöhnliche Bilderwelt
zu schaffen.
Buch und Regie: CO-PRODUKTION_Natalie Kreisz + JMNovak
Kamera: Rolf Coulanges + Pierre Bouchez
Schnitt: Inge Schneider
Produktion: CO-PRODUKTION_NDR/Nordmedia_1999_58 min. |
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_Filmclip
aus ZWISCHEN LUST UND LAST
01:27 min._2.467 kb_
_Standfotos
aus ZWISCHEN LUST UND LAST |